Datenschutz vs. Internet – Die Angst vor… was eigentlich?

Kein Tag vergeht, an dem wir nicht vehement durch die Medien darauf aufmerksam gemacht werden, dass „böse Firmen“ im Internet unsere Daten sammeln und missbrauchen. Aber was heisst das eigentlich?

Versuchen wir den Gedankengang der „geklauten“ und missbrauchten Daten einmal nach zu vollziehen: Ich registriere mich also bei Facebook und tippe brav und unwissend meine persönlichen Daten in die geforderten Felder und füttere die Interessen mit allem was mich gerade beschäftigt. Zusätzlich füge ich noch meine ICQ, Twitter und Xing Profile mit ein. Dem Besucher offenbart sich jetzt bei völliger Privatsphären-Freischaltung ein komplettes Bild des Andy Rudolph aus Deutschland.  Und natürlich sind alle diese Angaben auf den Servern von Mark Zuckerberg. Jetzt ist wohl allen klar, dass ein Unternehmen wie Facebook irgendwie seine Stromrechnungen und wohl auch seine Mitarbeiter bezahlen muss, also schnappen sich schlaue Programme meine Daten und versuchen diese mit Werbung in Verbindung zu bringen, für dessen Präsentation Facebook ein gewisses Entgelt erhält um sich dadurch zu finanzieren. Und jetzt kommen wir an den ersten Punkt, an dem ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, dass man so etwas doch nicht tun dürfte. Wieso eigentlich nicht? ICH bin doch derjenige, der sich dazu entschlossen hat, seine Daten ins Netz zu stellen um die Möglichkeit der sozialen Netzwerke KOSTENLOS zu nutzen. Und eine Dienstleistung die man in Anspruch nimmt, muss man nun mal bezahlen, sonst wäre sie nicht tragbar und würde sehr schnell nicht mehr angeboten. Facebook macht also Geld mit meinen Angaben und blendet mir durch die Webanwendung am rechten Rand kleine Werbebanner ein – die auch noch auf mich zugeschnitten sind – anstatt von mir monatlich eine Gebühr für die Nutzung ihrer Dienstleistung zu verlangen. Ja und? Wo ist da jetzt der Missbrauch der Daten?
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Adidas-App zum Joggen – Macht Laufen Spass?

Ich gebs ja zu. Seit Jahren gehen täglich zig Stunden an mir vorüber, in denen ich mich kaum bewege und außer den Rollen meines Ledersessels vor dem Computer nichts konditionell beansprucht wird. Aber Software entwickelt sich halt nun mal nicht beim Spazieren gehen. Die Lage war klar. Ich musste jemanden finden der mich beim Ausgleichssport begleitet – ohne selbst zu nörgeln – aber gleichzeitig darauf achtet mir gegebenenfalls in den Hintern zu treten, sollte ich meinen Allerwertesten nicht in Schwung bekommen. Nach einigem Stöbern im Internet bin ich dann auf folgende App von Adidas gestoßen: miCoach. Das Konzept hat mir auf Anhieb gefallen, es gibt unzählige Trainingsprogramme zur Unterstützung eines Sport-willigen Menschen, die sich durch die App sowie über das Internet bequem verwalten lassen und dir im nu einen ordentlichen Terminplan für die nächsten Wochen zusammenstellen und mit Hilfe der Smartphone-App als Begleiter zur Verfügung stehen. Also hab ich mir einen passenden Trainingsplan zum Laufen zusammengestellt, ein paar vernünftige Laufschuhe erworben, die App installiert, gescheite Kopfhörer gekauft, ne fetzige Playlist auf die MicroSD geknallt und meinen Hund mental auf die härtesten Wochen seines Lebens vorbereitet…  😉

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Nettes Video über die Vorzüge von Google+

Warum Google+ wenn ich doch schon mühsam alles bei Facebook eingetragen habe? Dieses Video zeigt einen humorvollen Vergleich zwischen den beiden Kontrahenten… Viel Spass!

Kinder – Fördern bis zum Abwinken?

Unser Sohn ist jetzt 4 Jahre alt. Normalerweise geht man in diesem Alter davon aus, dass Kinder gleichen oder ähnlichen Alters beginnen sich zu treffen, zumindest was die Nachbarn und hier in unserem beschaulichen kleinen hessischen „Bergdörfchen“ auf der Amöneburg ansässige Spielkameraden aus dem gerade mal „einen Katzensprung“ entfernten Kindergarten anbelangt. Und tatsächlich wird dieser Wunsch auch immer wieder von ihm geäußert und so freuen wir uns als Eltern natürlich ihm diese Möglichkeit hier ohne große Risiken bieten zu können. Die Kids können hier nach Herzenslust raus und all das anstellen, was uns damals verboten wurde und wir natürlich auch nie getan haben… 😉 Das Ganze wäre also fast Märchenhaft einfach, wenn es da nicht ein schier unlösbares Problem gäbe:

Die Terminpläne der Kinder, auferlegt durch ihre Eltern. Es klingt absurd, aber heutzutage geht man als Kind nicht mehr raus und trifft sich mit anderen zum Spielen, wenn die Eltern nicht vorher – natürlich mit mindestens einer Woche vorausschauender Absprache – einen Termin zur gewünschten Kinderkonstellation vereinbart haben. Wohlgemerkt, wir reden hier von 4-5 jährigen, noch nicht einmal von Schulkindern! Aber Tatsache ist, dass selbst Kinder in diesem Alter nicht mehr in der Lage sind einfach vor die Tür zu gehen, da jeden Nachmittag Aktivitäten außerhalb des „natürlichen“ Freundeskreises anstehen, die genau dieses verhindern. Da gibt es den Chor für kleine Sänger, Seepferdchen Abzeichen die geschwommen werden können, „Bewegungsförderung“ – früher einfach Turnen genannt, Voltigieren ab 3 Jahre, Krabbelgruppen – damit die Mütter stundenlang über ihre Ehemänner und Stillprobleme diskutieren können und und und… Selbst Geburtstagsfeiern werden heute terminlich vorher unter den Eltern im Kindergarten abgeklärt, wahrscheinlich damit sich die gestressten Erziehungsberechtigten ein paar Tage vorher mit dem Gedanken der „Förderungsunterbrechung“ vertraut machen können.

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Facebook-Banner selbst gemacht – ohne Apps…

Originaltext aus: www.hisky.de – Blog aus Kitzingen

Seit es das neue Facebook Profil gibt, werden ganz oben auf der Profilseite jeweils fünf Fotos angezeigt, auf welchen man markiert ist. Das regt natürlich auf, wenn man bei irgendwelchen komischen “beste Freundekalender”-Applikationen automatisch markiert wurde oder andere unschöne bis sinnfreie Fotos auftauchen.

Gleichzeitig hat jemand die Chancen der Bilder erkannt und eine Anwendung herausgebracht, mit welcher man sich vorgefertigte oder eigene Banner auf seine Profilseite hochladen kann. Profilbanner auf Deutsch sammelte so binnen kurzer Zeit über 1 Million Nutzer.

Ob man seine Daten für ein paar Bildchen hergeben will muss jeder selbst wissen. Desweiteren ist fraglich ob bei jedem der Bilder überhaupt ein Nutzungsrecht vorliegt. Sprich: Es kommt bei der Nutzung eventuell zu einem Urheberrechtsverstoss. (dank der Presse Journaille und dem Guttenberg Vorfall sollte jeder wissen was ich meine – geht nicht nur mir auf den Senkel)

Ich selbst neige zur Individualität und eine Erkältung hat ab und an auch Ihre Vorteile. Deshalb gibt es hier eine Kurzanleitung, wie man sich sein eigenes Banner basteln kann ohne Daten hergeben zu müssen.

1. Ihr braucht ein Bild / eine Vorlage mit 485 x 69 Pixel bzw. im entsprechenden Verhältnis

2. Ihr müsste aus dieser Vorlage fünf kleine Bilder mit den Abmessungen 97 x 69 Pixel basteln

3. Diese nun in einem eigenen Album bei Facebok hochladen

4. Sich selbst auf diesen fünf Bildern markieren – den rechten Rand vom Bild zuerst markieren und nach links vorarbeiten. Also fünf mal markieren.

 

Fertig! Banner selbst gemacht ohne gleich wieder eine App mit Infos füttern zu müssen… ^^

Thx Hisky!

Helden und Weicheier…

Bist du vor 1985 geboren ? Wenn du nach 1985 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!
Aber du solltest trotzdem weiterlesen, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation, zu der du ja auch gehörst, keine Helden hervorbringen wird!
Wenn du als Kind in den 60er, 70er oder Anfang der 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Wir sind Helden!

Warum ?
Wir saßen im Auto ohne Kindersitz, ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbag !
Unsere Bettchen waren mit Farben voller Blei und Cadmium angestrichen !
Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten …
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen!
Wenn wir zu faul zum Laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes – natürlich ohne Helm!
Der strampelte sich ab und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten !
Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so.
Auch das Fahrrad (nicht Mountain-Bike!!) war meistens entweder zu gross oder zu klein !
Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn doch, dann nur eine mit 3 Stufen !
Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte !
(Am Samstagnachmittag – mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummilösung …)
Wasser tranken wir aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen!

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Vergleich der sozialen Netzwerke Google+ und Facebook sinnvoll?

Wenn man sich die Diskussionen um GooglePlus und Facebook in letzter Zeit anschaut, fällt vor allem eines auf:

Verglichen werden „nur“ die beiden sozialen Netzwerke an sich, nicht aber die eigentliche Funktionsvielfalt, die damit verbunden ist. Viele sehen GooglePlus als einen Konkurrenten, Mitbewerber, Nachahmer oder was auch immer zu Facebook, übersehen aber anscheinend den unvergleichbaren Mehrwert, den ein Google-Account mit sich bringt. Denn gerade darum geht es ja, es ist nicht „nur“ das soziale Netzwerk GooglePlus, es ist die perfekte Symbiose der wichtigsten und meist genutzten Funktionen im täglichen Web-Alltag, vereint unter einem einzigen Zugang.

Beispiel:
Wie viele haben neben Facebook noch (zusätzlich) einen Mail-Anbieter (Yahoo, Web.de, GMX, etc…) für den alltäglichen Schriftverkehr und ihre persönlichen Mails? Alle. Wie viele nutzen (zusätzlich) Twitter und einen Online Speicher für Fotos, einen Web-Speicher für ihre Musik, Blogs, ICQ oder Skype bzw. Messenger und so weiter und so fort? Noch mal über 90% der Facebooker. Aber alles verstreut bei verschiedenen Anbietern, was in der Praxis bedeutet, sich unzählige Male bei verschiedensten Anbietern zu registrieren, meine persönlichen Daten jedem Schlumpf in die Nase zu stecken und mir für jeden dieser Accounts ein Passwort zu merken. Die Liste der Accounts und damit verbunden Web-Adressen und Passwörtern summiert sich bei mir bereits auf 2 DIN-A4 Seiten. ^^
  Doch eben ein Großteil dieser Funktionen in dem Fall der Löwenanteil der Aufgaben die ich im Internet benötige, nämlich einen vernünftigen Mail-Account, ein sauberes und mit ordentlichen Datenschutzrichtlinien ausgestattetes Soziales Netzwerk, eine Fotoverwaltung, die einen einfachen Zugriff auf die Webalben zulässt und mit der mein Smartphone reibungslos zusammenarbeitet, einen Twitter-Ersatz, eine Blog-Möglichkeit, eine integrierte Chat- und Videofunktion und vieles mehr bietet sich nun mit nur einem einzigen Account, dem Google-Account. Alles befindet sich mit einer einzigen Anmeldung gebündelt und logisch angeordnet an einem Ort und ist mit wenigen Klicks erreichbar. Sogar ein kostenloses Office-Paket ist im Account vorhanden. (Das nur mal als Hinweis, falls es immer noch welche unter Euch geben sollte, die hunderte von Euro für ein Office-Paket von Microsoft bezahlen… 😉 )

Somit stellt sich für mich jedenfalls gar nicht mehr so sehr die Frage welches soziales Netzwerk ist das bessere, sondern, wo sind vor allem die Funktionen vereint, auf die ich mir täglich und unkompliziert Zugriff wünsche. Eine klare Strukturierung meiner Kontakte durch die Circles, nahtlose Integration meiner Handyfotos durch Picasa und viele Dinge mehr arbeiten nun fließend zusammen. Endlich sind alle Kontakte sauber und ordentlich in einem Adressbuch vereint und immer aktuell gespiegelt auf meinem Smartphone.

Und da kann Facebook machen was es will, denn all diese Vielfalt unter einem Account zu vereinen ist dem Unternehmen weder finanziell noch technisch möglich und mal ehrlich, selbst wenn sie es könnten, würdet Ihr eure privaten Mails geschweige denn Eure Geschäftskorrespondenz über Facebook laufen lassen wollen? Wohl eher nicht… ^^