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„Papas Notizblog“ bald auch als App erhältlich?

Dank des Tips von Kollege Carsten Knobloch gibt es Papas Notizblog jetzt auch als App. Wie das? Nun, schaut Euch mal die Seite AppYet.com an. Dort ist es möglich seine eigene Webseite – in meinem Fall funktional WordPress – innerhalb weniger Sekunden quasi in eine App zu verwandeln. Die .apk zur Installation auf Eurem Smartphone befindet sich in Kürze im Google Market. Aber der Reihe nach, ich beschreibe Euch mal kurz, wie das Ganze funktioniert:

1. Geht auf die Seite http://www.appyet.com/. Dort gibt es die Möglichkeit, sich gegen entsprechende Gebühr entweder eine individuell angepasste App auf Grundlage Eurer Webseite zur Erstellen oder – wie in meinem Fall vorerst zu Testzwecken – kostenlos das Gratismuster in Anspruch zu nehmen.

2. Wir nehmen im Beispiel die Gratis-App und klicken einfach auf „Get Started“. Dort muss für die App erst mal ein Name vergeben werden, unter dem der Nutzer diese dann auf seinem Smartphone identifizieren kann. Ein individuelles Icon/Symbol kann später noch hinzugefügt werden. Der Package-Name ergibt sich automatisch aus dem selbst gewählten Anwendungsname, ihr könnt diesen aber bei Badarf im 2. Feld noch ändern.

3. Wichtig jetzt: Im dritten Feld erwartet das Formular die Angabe Eurer Feeds-Adresse. Das heisst, ein aktiver Feed-Mechanismus sollte enthalten und aktiviert sein. Bei WordPress ist das fast automatisch mit dabei. Was Ihr genau beachten müsst kann man
z.B. hier: http://www.myblogtrainer.de/feedburner-einrichten-unter-wordpress-com/  nachlesen. Im Regelfall landet also so etwas wie „http://www.meinedomain.de/feed/“ in diesem Feld.

4. Wenn die Eingaben erfolgreich waren und die Engine die angegebenen Daten überprüft habt, dann landet ihr in der „Zusammenfassung“, die Euch jetzt noch erlaubt ein eigenes Icon hochzuladen, mit der die App zukünftig bei dem Anwender ausgestattet sein soll. Nach einem Klick auf „Save Changes“ setzt die Engine die Eingaben alle in die Tat um und mit „Submit“ oben rechts im Menü wird das Building und der Versand an Euch angestoßen. Wenige Sekunden später landet die fertige App dann bei Euch im Posteingang und ist bereit zur Installation auf dem Smartphone.

Alles in allem eine sehr nette Idee und wer sich an einem kleinen Werbebanner in der App nicht stört, kann so mit wenigen Handgriffen etwas sinnvolles Neues erschaffen… 😉

Viewcomb ViewPad 10S – Ein interessantes Tablet für wenig Geld…

Es ist da: Mein neues Spielzeug und zukünftiges „Ausprobier- und Bastel-Tablet“ das Viewcomb ViewPad 10S. Vorneweg: Es ist auch mein erstes eigenes Tablet, zwar hatte ich schon einige in den Fingern wie das iPad und das Archos 101 aber „nur um das ganze mal aus zu probieren“ waren mir die Dinger einfach zu teuer. Jetzt ergab sich durch den günstigen Preis von rund 200,- EUR bei Amazon, dass ich nicht mehr widerstehen konnte und nun wird das arme ViewPad 10S auf Herz und Nieren geprüft. Außerdem muss ich einfach zugeben, dass mir das schlichte Design und die klare Form sehr gut gefällt.


Was mir als erstes auffällt, ist das Display. Positiv: Die Farben sind wirklich nicht so schlecht wie in einigen Rezessionen zu lesen ist und die „durchschnittliche“ Auflösung von 1024×600 Pixel ist für die 10″ für den Anfang gut zu ertragen. Allerdings hat das Ding einen interessanten „Fehler“: Das Display – genauer gesagt die „Frontscheibe“ – scheint schlichtweg verkehrt herum montiert zu sein. Legt man das ViewPad vor sich auf den Tisch, ist der Blickwinkel schon so ungünstig, das es fast unlesbar wird. Dreht man die ganze Geschichte aber um 180 Grad, ist es ohne Probleme lesbar und sieht genauso schick aus, als wenn man genau von oben drauf schaut. Keine Ahnung wer auf diese komische Idee gekommen ist, aber da haben die Jungs in der Fertigung/Planung einfach einen entscheidenden Fehler gemacht, der (anscheinend) durch eine um 180 Grad gedrehte Montage hätte vermieden werden können. Was das Gewicht anbelangt, so kann man in dieser Preisklasse natürlich keine Rekorde erwarten, ebenso was die Tiefe des Gehäuses anbelangt, aber zu diesen Dingen wurde ja schon oft genug in diversen Blogs und Foren diskutiert. Für mich war der Prozessor (NVIDIA Tegra 2) wichtig um halbwegs aktuelle Rechenpower zu haben und das die Kiste eine Displaygröße von min. 10″ hat, denn alles andere macht für mich keinen Sinn.

Ausgeliefert wird das Pad aktuell mit Froyo, das heisst also mit der Android Version 2.2, bei der man am Design noch merkt, dass sie aus dem Smartphone-Bereich kommt. Immerhin muss ich zugeben, dass mich nach dem ersten Anschalten die Geschwindigkeit überraschte. Kein Ruckeln oder Zögern, alles fühlt sich gut an. Anscheinend existiert keine Kooperation mit Google, daher ist eine Verknüpfung mit einem bestehenden Google Konto im Auslieferungszustand nicht möglich und der Google Android Market schlichtweg nicht installiert. (Aber das war mir bekannt und ist einer der Punkte den ich noch bewusst in Angriff nehmen möchte…) Weiterhin fällt auf, dass zwar ein Back-Button oben am Gehäuse zu finden ist, allerdings kein Menü-Button. Zwar ist das nicht das einzige Modell mit dieser Eigenheit auf dem Markt, wie sich aber beim Testen zufällig ausgewählter Apps herausstellt, ist das ein riesen Manko, denn kaum eine App ist mit dieser Eigenheit vertraut und blendet die Menüleiste nach dem Starten einfach aus. Das hat zur Folge, dass in manchen Spielen ein Menüaufruf schlichtweg unmöglich war und es keine andere Chance gibt als das Programm zu beenden, neu zu starten und die gewünschten Optionen möglichst schon beim Starten im Spielmenü ein zu stellen. Also bitte liebe aktuelle Gehäusebauer: Gebt den Geräten einfach diese winzige Knöpfchen noch zusätzlich mit, denn nicht immer dominiert das Betriebssystem über eine App und dann steht man verdammt dumm da… 😉

Der letzte Punkt in dieser kleinen Hardware-Übersicht ist der USB-Anschluss: Auch hier eine interessante Alternative, denn ein USB-Anschluss ist zwar vorhanden, allerdings ist es ein Standart Typ A-Anschluss (für Laien: das ist der gleiche Anschluss wie z.B. auf der Rückseite Eurer PCs) Was bedeutet das wenn man sich die ganzen üblichen Kabel, die man im Laufe der Zeit zu Hause gesammelt hat mal anschaut? Richtig, es gibt in der Regel bei jedem Zuhause ein Typ A auf Mini z.B. für die Kamera, Typ A auf Micro z.B. für aktuelle Handy/Smartphones, Typ A auf  B z.B. für den Drucker oder maximal noch Typ A als Verlängerung. Aber fast keine Sau hat ein Typ A/A auf dem Schreibtisch liegen und in der Verpackung des ViewPad 10S leider ebenfalls nicht.


Ein Sprung in den nächstgelegenen MediaMarkt brachte mich diesbezüglich auch nicht weiter. Nicht nur, dass mir keiner glauben wollte, dass mein Tablett einen solchen Anschluss hat und eben NICHT einen MicroUSB, so ist ein solches Kabel schlichtweg im Sortiment nicht vorhanden. Also musste ich drei Tage warten, bis mir Amazon ein passendes USB Typ A/A Kabel in den Briefkasten legte.

Nun gut, soviel zum ersten Eindruck. Auch wenn sich die Geschichte nicht weltbewegend positiv anhört, so sind das alles Dinge mit denen ich leben kann und die mich – wie ja gewünscht – schon mal ein wenig gefordert haben. Der interessante Teil aber kommt jetzt erst, die Installation des Google Markets und der üblichen Google-Apps auf ein „fremdes“ Gerät, sowie die Installation von Honeycomb – also Android 3.2 in der Version von Legionaires ViewCOMB– auf dem kleinen Begleiter. Dazu aber mehr in den nächsten Artikeln…

Adidas-App zum Joggen – Macht Laufen Spass?

Ich gebs ja zu. Seit Jahren gehen täglich zig Stunden an mir vorüber, in denen ich mich kaum bewege und außer den Rollen meines Ledersessels vor dem Computer nichts konditionell beansprucht wird. Aber Software entwickelt sich halt nun mal nicht beim Spazieren gehen. Die Lage war klar. Ich musste jemanden finden der mich beim Ausgleichssport begleitet – ohne selbst zu nörgeln – aber gleichzeitig darauf achtet mir gegebenenfalls in den Hintern zu treten, sollte ich meinen Allerwertesten nicht in Schwung bekommen. Nach einigem Stöbern im Internet bin ich dann auf folgende App von Adidas gestoßen: miCoach. Das Konzept hat mir auf Anhieb gefallen, es gibt unzählige Trainingsprogramme zur Unterstützung eines Sport-willigen Menschen, die sich durch die App sowie über das Internet bequem verwalten lassen und dir im nu einen ordentlichen Terminplan für die nächsten Wochen zusammenstellen und mit Hilfe der Smartphone-App als Begleiter zur Verfügung stehen. Also hab ich mir einen passenden Trainingsplan zum Laufen zusammengestellt, ein paar vernünftige Laufschuhe erworben, die App installiert, gescheite Kopfhörer gekauft, ne fetzige Playlist auf die MicroSD geknallt und meinen Hund mental auf die härtesten Wochen seines Lebens vorbereitet…  😉

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Facebook-Banner selbst gemacht – ohne Apps…

Originaltext aus: www.hisky.de – Blog aus Kitzingen

Seit es das neue Facebook Profil gibt, werden ganz oben auf der Profilseite jeweils fünf Fotos angezeigt, auf welchen man markiert ist. Das regt natürlich auf, wenn man bei irgendwelchen komischen “beste Freundekalender”-Applikationen automatisch markiert wurde oder andere unschöne bis sinnfreie Fotos auftauchen.

Gleichzeitig hat jemand die Chancen der Bilder erkannt und eine Anwendung herausgebracht, mit welcher man sich vorgefertigte oder eigene Banner auf seine Profilseite hochladen kann. Profilbanner auf Deutsch sammelte so binnen kurzer Zeit über 1 Million Nutzer.

Ob man seine Daten für ein paar Bildchen hergeben will muss jeder selbst wissen. Desweiteren ist fraglich ob bei jedem der Bilder überhaupt ein Nutzungsrecht vorliegt. Sprich: Es kommt bei der Nutzung eventuell zu einem Urheberrechtsverstoss. (dank der Presse Journaille und dem Guttenberg Vorfall sollte jeder wissen was ich meine – geht nicht nur mir auf den Senkel)

Ich selbst neige zur Individualität und eine Erkältung hat ab und an auch Ihre Vorteile. Deshalb gibt es hier eine Kurzanleitung, wie man sich sein eigenes Banner basteln kann ohne Daten hergeben zu müssen.

1. Ihr braucht ein Bild / eine Vorlage mit 485 x 69 Pixel bzw. im entsprechenden Verhältnis

2. Ihr müsste aus dieser Vorlage fünf kleine Bilder mit den Abmessungen 97 x 69 Pixel basteln

3. Diese nun in einem eigenen Album bei Facebok hochladen

4. Sich selbst auf diesen fünf Bildern markieren – den rechten Rand vom Bild zuerst markieren und nach links vorarbeiten. Also fünf mal markieren.

 

Fertig! Banner selbst gemacht ohne gleich wieder eine App mit Infos füttern zu müssen… ^^

Thx Hisky!