Archiv für Querbeet

Quadrocopter (Tutorial 4) Heißes kurzes Update zum Mainboard…

35 Grad im Schatten, die richtige Zeit um in der Sonne sitzend etwas an der Programmierung zu feilen. Denkste. Nichtsahnend auf dem Balkon gesessen, das Board an den Läppi per USB, Funke daneben um die Reaktionen zu testen und dann sowas: Das gerade bearbeitete Update geflasht und die Werte spielen völlig verrückt. Ok, alles noch mal kontrollieren. Irgendwo nen falschen Wert ausgeklammert oder nen Zahlendreher drin? Nix, alles in Ordnung. Hat die Funke vielleicht nen Schlag weg nach dem letzten flashen? Ne, sieht auch gut aus. Also mal kurz den Finger auf den Prozessor gehalten beim Kabelkontrollieren und… autsch! Sauheiss das Ding. Glüht wie ne Herdplatte. Und wenn man ehrlich ist – riechen tuts hier auch irgendwie komisch. Also erst mal Strom ab, abkühlen lassen und in der PC-Bastelkiste nen passenden Lüfter besorgen. Leider nix vernünftiges dabei, aber nen alter schicker Kühlkörper samt “Prozessor-Uhu” ist doch noch aufgetaucht.

Nun erfreut uns die CPU in einem strahlenden blau 😉 Egal, hat geholfen.

Bei der Gelegenheit mal ein kurzer Überblick über ein paar Dinge, die sich darauf tummeln:

– Punkt 1 ist der Signaleingang vom Empfänger kommend. 8 Kanäle analog oder halt ein paar mehr im PPM-SUM-Signal rein digital. Hier verrichten schlicht drei Servokabel ihren Dienst, da man ja einen Stecker zur Befeuerung des Receivers mit Strom bedient – also “richtig” anschließt, die anderen Kabel müssen die restlichen Kanäle dann nur noch als Datensignal übergeben. Hier spart man also schon mal einiges an Kabeln, Gewicht und Steckern.

– Punkt 2 ist der Anschluß des GPS. Schlicht Masse, RX, TX und 5V. Wie immer dran zu denken, dass RX und TX auf dem Weg zum GPS gekreuzt werden müssen. Das ist übrigens COM2 auf diesem Board von insgesammt 5 seriellen Eingängen, die zur Verfügung stehen. Hier kann man sich also wirklich austoben und Platinen jeglicher Art anschließen. Bluetooth, LCD-Displays, LED Steuerungsmodule, etc…

– Punkt 3 ist dann der Ausgang zu den Motoren. Da ich mich aus Sicherheitsgründen für einen UBEC – also einen zusätzlichen Spannungswandler, der aus dem Hauptakku gespeist wird um das Mainboard mit Strom zu versorgen – entschieden habe, sitzen die ESC-Kabel der Motoren auf ihrem Vorgegebenen Platz, während der achte Ausgang als Input die kontrollierten 5V des Spannungswandlers- / Wächters bekommt. Hier ist dann natürlich zu beachten, dass die Plus-Kabel der ESCs vorher aus den Steckern gezogen werden um ein elektrisches Chaos zu vermeiden.

– Punkt 4 sind die netterweise auf diesem Board schon vorhandenen Anschlüsse für ein Gimbal – also für ein sich selbst levelndes Trägersystem für Kameras. An diesen Ausgängen wird bereits das passende Servo-Signal zur Korrektur des Winkels verbauter Kameras ausgegeben, so dass die Bewegungen des Copters im Video nachher nicht spürbar sind.

– Punkt 5 ist der Micro-USB-Stecker. Saupraktisch, Stecker dran ohne großes Gefummel, das Board bootet ohne Akku hoch und ist aktiv. Allerdings muss ich die Masselötstellen des Stecker-Gehäuses noch mal ordentlich überarbeiten, hier hat der Hersteller etwas an Lötzinn gespart und früher oder später ist der Adapter locker.

– Punkt 6 ist mein Sorgenkind: Das Barometer. Ich hatte in einigen Foren schon gelesen, dass es oft Probleme beim automatischen Leveln des Copters durch das sogenannte Propeller-Washing gibt. Bin aber bis jetzt davon ausgegangen, dass aufgrund der langen Arme kaum eine Beeinflussung durch die Propeller statt finden sollte. Soweit die Theorie. In der Praxis auch nicht ganz falsch, allerdings schwebt die Kiste ja nicht einfach nur 10 Minuten lang dumm rum, sondern man bewegt den Copter ja auch mal etwas zügiger durch die Gegend. Und hier zeigt sich dann doch, dass auch der Fahrtwind böse auf die Feinmechanik drückt und der Copter eher einem Känguru auf Speed ähnelt als sanft dahingleitend seine Höhe hält. Abhilfe soll hier ein Stück Schaumstoff bringen, welches man schlicht über das Baro stülp und – tja, festklebt? Tolle Wurst, das krieg ich nie wieder runter wenns dreckig ist… Naja, irgendwas ist immer  😉

 

„Papas Notizblog“ bald auch als App erhältlich?

Dank des Tips von Kollege Carsten Knobloch gibt es Papas Notizblog jetzt auch als App. Wie das? Nun, schaut Euch mal die Seite AppYet.com an. Dort ist es möglich seine eigene Webseite – in meinem Fall funktional WordPress – innerhalb weniger Sekunden quasi in eine App zu verwandeln. Die .apk zur Installation auf Eurem Smartphone befindet sich in Kürze im Google Market. Aber der Reihe nach, ich beschreibe Euch mal kurz, wie das Ganze funktioniert:

1. Geht auf die Seite http://www.appyet.com/. Dort gibt es die Möglichkeit, sich gegen entsprechende Gebühr entweder eine individuell angepasste App auf Grundlage Eurer Webseite zur Erstellen oder – wie in meinem Fall vorerst zu Testzwecken – kostenlos das Gratismuster in Anspruch zu nehmen.

2. Wir nehmen im Beispiel die Gratis-App und klicken einfach auf „Get Started“. Dort muss für die App erst mal ein Name vergeben werden, unter dem der Nutzer diese dann auf seinem Smartphone identifizieren kann. Ein individuelles Icon/Symbol kann später noch hinzugefügt werden. Der Package-Name ergibt sich automatisch aus dem selbst gewählten Anwendungsname, ihr könnt diesen aber bei Badarf im 2. Feld noch ändern.

3. Wichtig jetzt: Im dritten Feld erwartet das Formular die Angabe Eurer Feeds-Adresse. Das heisst, ein aktiver Feed-Mechanismus sollte enthalten und aktiviert sein. Bei WordPress ist das fast automatisch mit dabei. Was Ihr genau beachten müsst kann man
z.B. hier: http://www.myblogtrainer.de/feedburner-einrichten-unter-wordpress-com/  nachlesen. Im Regelfall landet also so etwas wie „http://www.meinedomain.de/feed/“ in diesem Feld.

4. Wenn die Eingaben erfolgreich waren und die Engine die angegebenen Daten überprüft habt, dann landet ihr in der „Zusammenfassung“, die Euch jetzt noch erlaubt ein eigenes Icon hochzuladen, mit der die App zukünftig bei dem Anwender ausgestattet sein soll. Nach einem Klick auf „Save Changes“ setzt die Engine die Eingaben alle in die Tat um und mit „Submit“ oben rechts im Menü wird das Building und der Versand an Euch angestoßen. Wenige Sekunden später landet die fertige App dann bei Euch im Posteingang und ist bereit zur Installation auf dem Smartphone.

Alles in allem eine sehr nette Idee und wer sich an einem kleinen Werbebanner in der App nicht stört, kann so mit wenigen Handgriffen etwas sinnvolles Neues erschaffen… 😉

Google Picasa: kein Speicherverbrauch durch Fotos mit 800 Pixeln?

Wow, sehr cool: zumindest für Blogger oder andere Menschen, die Bilder oder Screenshots ins Netz pusten und dabei keine riesige Auflösung benötigen. Wovon ich rede? Googles Picasa Web. Bislang kann man dort für lau 7GB Space in seinem Google-Account für Fotos verbraten. Mehr Space kostet (extrem wenig). Nun ist bekannt geworden: Bilder, die eine Kantenlänge von 800 Pixeln nicht überschreiten, werden einfach nicht gezählt.

Kein Fehler von Google, sondern gewollt. Heißt im Klartext: ihr könnt bei Google Picasa maximal10000 Alben anlegen, die jeweils 1000 Fotos enthalten dürfen. Sind diese 10.000.000 Fotos alle im Format von maximal 800 Pixel, so habt ihr nichts vom Space verbraten. Gerade für Blogger oder andere Nicht-dicke-Megapixel-im-Web-haben-Müsser dürfte das eine wissenswerte Info sein. Ich habe das gerade mal mit einem Testordner nachvollzogen und kann sagen: jau, wird tatsächlich nicht angerechnet :) Ach ja, wer tatsächlich Picasa für kurze Videos nutzt (obwohl es YouTube gibt): Videos unter 15 Minuten Länge belasten den Speicherplatz auch nicht.

Dieser Supertip stammt übrigens von http://stadt-bremerhaven.de/category/mit-eigene-photos, vielen Dank dafür !

Ich hab jetzt erst mal eine Sicherheitskopie meiner alten Fotos zu Picasa hochgeschossen, das waren immerhin knapp 8000 Bilder aus den letzten 10 Jahren. Und da darunter auch unzählige alte Handyfotos waren, hat mich der ganze Spaß (fast) keinen Speicherplatz gekostet – genial!

Fazit: Wer auf der Suche nach einem ordentlichen Plätzchen für seine Bildersammlung ist findet auch hier mal wieder bewiesernermaßen mit einem Google-Account eine praktische Lösung.

Datenschutz vs. Internet – Die Angst vor… was eigentlich?

Kein Tag vergeht, an dem wir nicht vehement durch die Medien darauf aufmerksam gemacht werden, dass „böse Firmen“ im Internet unsere Daten sammeln und missbrauchen. Aber was heisst das eigentlich?

Versuchen wir den Gedankengang der „geklauten“ und missbrauchten Daten einmal nach zu vollziehen: Ich registriere mich also bei Facebook und tippe brav und unwissend meine persönlichen Daten in die geforderten Felder und füttere die Interessen mit allem was mich gerade beschäftigt. Zusätzlich füge ich noch meine ICQ, Twitter und Xing Profile mit ein. Dem Besucher offenbart sich jetzt bei völliger Privatsphären-Freischaltung ein komplettes Bild des Andy Rudolph aus Deutschland.  Und natürlich sind alle diese Angaben auf den Servern von Mark Zuckerberg. Jetzt ist wohl allen klar, dass ein Unternehmen wie Facebook irgendwie seine Stromrechnungen und wohl auch seine Mitarbeiter bezahlen muss, also schnappen sich schlaue Programme meine Daten und versuchen diese mit Werbung in Verbindung zu bringen, für dessen Präsentation Facebook ein gewisses Entgelt erhält um sich dadurch zu finanzieren. Und jetzt kommen wir an den ersten Punkt, an dem ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, dass man so etwas doch nicht tun dürfte. Wieso eigentlich nicht? ICH bin doch derjenige, der sich dazu entschlossen hat, seine Daten ins Netz zu stellen um die Möglichkeit der sozialen Netzwerke KOSTENLOS zu nutzen. Und eine Dienstleistung die man in Anspruch nimmt, muss man nun mal bezahlen, sonst wäre sie nicht tragbar und würde sehr schnell nicht mehr angeboten. Facebook macht also Geld mit meinen Angaben und blendet mir durch die Webanwendung am rechten Rand kleine Werbebanner ein – die auch noch auf mich zugeschnitten sind – anstatt von mir monatlich eine Gebühr für die Nutzung ihrer Dienstleistung zu verlangen. Ja und? Wo ist da jetzt der Missbrauch der Daten?
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Facebook-Banner selbst gemacht – ohne Apps…

Originaltext aus: www.hisky.de – Blog aus Kitzingen

Seit es das neue Facebook Profil gibt, werden ganz oben auf der Profilseite jeweils fünf Fotos angezeigt, auf welchen man markiert ist. Das regt natürlich auf, wenn man bei irgendwelchen komischen “beste Freundekalender”-Applikationen automatisch markiert wurde oder andere unschöne bis sinnfreie Fotos auftauchen.

Gleichzeitig hat jemand die Chancen der Bilder erkannt und eine Anwendung herausgebracht, mit welcher man sich vorgefertigte oder eigene Banner auf seine Profilseite hochladen kann. Profilbanner auf Deutsch sammelte so binnen kurzer Zeit über 1 Million Nutzer.

Ob man seine Daten für ein paar Bildchen hergeben will muss jeder selbst wissen. Desweiteren ist fraglich ob bei jedem der Bilder überhaupt ein Nutzungsrecht vorliegt. Sprich: Es kommt bei der Nutzung eventuell zu einem Urheberrechtsverstoss. (dank der Presse Journaille und dem Guttenberg Vorfall sollte jeder wissen was ich meine – geht nicht nur mir auf den Senkel)

Ich selbst neige zur Individualität und eine Erkältung hat ab und an auch Ihre Vorteile. Deshalb gibt es hier eine Kurzanleitung, wie man sich sein eigenes Banner basteln kann ohne Daten hergeben zu müssen.

1. Ihr braucht ein Bild / eine Vorlage mit 485 x 69 Pixel bzw. im entsprechenden Verhältnis

2. Ihr müsste aus dieser Vorlage fünf kleine Bilder mit den Abmessungen 97 x 69 Pixel basteln

3. Diese nun in einem eigenen Album bei Facebok hochladen

4. Sich selbst auf diesen fünf Bildern markieren – den rechten Rand vom Bild zuerst markieren und nach links vorarbeiten. Also fünf mal markieren.

 

Fertig! Banner selbst gemacht ohne gleich wieder eine App mit Infos füttern zu müssen… ^^

Thx Hisky!

Helden und Weicheier…

Bist du vor 1985 geboren ? Wenn du nach 1985 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!
Aber du solltest trotzdem weiterlesen, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation, zu der du ja auch gehörst, keine Helden hervorbringen wird!
Wenn du als Kind in den 60er, 70er oder Anfang der 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Wir sind Helden!

Warum ?
Wir saßen im Auto ohne Kindersitz, ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbag !
Unsere Bettchen waren mit Farben voller Blei und Cadmium angestrichen !
Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten …
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen!
Wenn wir zu faul zum Laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes – natürlich ohne Helm!
Der strampelte sich ab und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten !
Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so.
Auch das Fahrrad (nicht Mountain-Bike!!) war meistens entweder zu gross oder zu klein !
Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn doch, dann nur eine mit 3 Stufen !
Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte !
(Am Samstagnachmittag – mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummilösung …)
Wasser tranken wir aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen!

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